Warum wir tun, was wir tun
In der Mitte von Schwierigkeiten liegen die Möglichkeiten
In jedem rechtlichen Konflikt steckt die Möglichkeit, Klarheit zu schaffen.
Das Gesetz zeigt Wege, wo die Situation unübersichtlich geworden ist.
In unserem Alltag begegnen wir Menschen, die oft nicht freiwillig zu uns kommen. Sie kommen, weil etwas auseinandergebrochen ist: ein Verhältnis, ein Versprechen, eine Struktur, die vorher gehalten hat. Sie kommen mit Papierstapeln, Fristen, Sorgen – und der Frage, was jetzt richtig ist.
Genau hier beginnt unsere Arbeit:
Im Kanzleialltag geht es selten um Schwarz oder Weiß. Es geht um Details, um Formulierungen, um Fristen, um Beweise. Um das, was das Gesetz vorsieht – aber auch um das, was Menschen brauchen, um weiterzukommen. Wir ordnen Fakten, prüfen Möglichkeiten, wägen Chancen ab.
Wir sprechen über Risiken, über Alternativen, über folgerichtige Schritte. Und wir tun das mit dem Bewusstsein, dass hinter jedem Vorgang ein Mensch steht, der gerade Sicherheit braucht. Denn auch wenn am Ende ein Urteil, ein Vergleich oder ein Bescheid zählt, darf man nicht vergessen:
Jeder Fall ist ein Stück Lebensrealität.
Konflikte im Familienrecht, Streitigkeiten im Mietverhältnis, Auseinandersetzungen im Arbeitsleben – das sind Dinge, die nahe gehen.
Die verunsichern. Die Kraft kosten.
Unsere Aufgabe ist es, diese juristische und menschliche Ebene zusammenzubringen. Das Gesetz nüchtern zu betrachten – und gleichzeitig die Situation des Menschen dahinter nicht aus den Augen zu verlieren. Wir wissen aus Erfahrung: Recht haben und Recht bekommen sind nicht dasselbe.
Darum beraten wir ehrlich, auch dann, wenn es unbequem wird. Wir sagen, was möglich ist, und was nicht.
Wir entwickeln Strategien, die juristisch sinnvoll sind und den Menschen dienen. Und wir bleiben an der Seite unserer Mandantschaft – auch dann, wenn der Weg anspruchsvoller wird als gedacht.
Denn am Ende zählt nicht nur das Ergebnis. Sondern auch der Weg dorthin: verständlich, verantwortungsvoll und verlässlich begleitet.
Das ist der Kern unserer Arbeit. Und der Grund, warum wir tun, was wir tun.
Der erste Schritt muss nicht groß sein – er muss nur gemacht werden
Zusammenarbeit
Was unsere Mandantschaft
an uns schätzt
In Gesprächen hören wir oft, dass sie sich sich bei uns „gesehen“ fühlten und „ernst genommen“ – und manche nennen uns eine „Wohlfühlkanzlei“.
Wir glauben, das liegt daran, dass wir:
- uns Zeit nehmen, um Ängste und Fragen zu verstehen
- offen sprechen – auch über Risiken
- Strategien entwickeln, die realistisch und individuell sind
- Fälle gerne außergerichtlich lösen, wenn es sinnvoll möglich ist
- auch dann an der Seite unserer Mandantschaft stehen, wenn es unangenehm wird
Kurz gesagt:
Wir begleiten Menschen – nicht nur Akten.
Ihre Ansprechpartnerinnen
Eine Kanzlei ist immer so gut wie die Menschen, die sie führen.
Was Ross & Kühnke ausmacht, sind nicht nur juristische Kenntnisse, sondern die Haltung dahinter: ehrlich, klar und zugewandt.
Hier lernen Sie die beiden Anwältinnen kennen, die diese Werte in jeder Beratung und jedem Verfahren sichtbar machen.
Corinna Ross
Rechtsanwältin
- Miet- und Wohnungseigentumsrecht
- Grundstücksrecht
- Erbrecht
- Sozialrecht
"Lächeln ist die beste Art,
dem Gegner die Zähne zu zeigen."
Dieser Satz begleitet mich schon lange. Er erinnert mich daran, dass Stärke nicht laut sein muss. Und dass Klarheit oft mehr Wirkung hat als jede Konfrontation. Genau so arbeite ich – ruhig, aufgeräumt, aber mit einer Haltung, die sich nicht beirren lässt.
Ich wurde 1961 in Melbourne geboren. Und auch wenn mein Weg mich früh nach Deutschland geführt hat, ist etwas Australisches geblieben: diese gewisse Grundgelassenheit, dieses innere "No worries", das sich nicht von jeder Welle aus der Ruhe bringen lässt.
Vielleicht ist das der Grund, warum ich in schwierigen Situationen erst einmal tief durchatme – und dann sortiere, was wirklich wichtig ist. Für meine Mandantinnen und Mandanten ist das oft der Moment, in dem sich etwas löst.
Bevor ich Anwältin wurde, bin ich beruflich verschiedene Wege gegangen:
Ich habe als Rechtsanwalts- und Notariatsfachangestellte gearbeitet, viele Jahre im Notariat verbracht und später als selbstständige Kauffrau Verantwortung getragen.
Diese Stationen haben meine Menschenkenntnis geprägt. Sie haben mir gezeigt, dass hinter jedem Anliegen ein Mensch mit einer Geschichte steht – und dass man nur dann gut beraten kann, wenn man zuhört und versteht, wie jemand "tickt".
2001 habe ich mich entschieden, Jura zu studieren. Nicht, weil es der klassische Weg war, sondern weil es der richtige für mich war. Ich wollte Menschen unterstützen, die an einem Punkt stehen, an dem sie nicht mehr weiterwissen. Menschen, die einen klaren Kopf brauchen, einen fairen Blick und jemanden, der ehrlich sagt, was möglich ist – und was nicht.
Seit 2010 arbeite ich als Rechtsanwältin genau mit diesem Anspruch.
Was man von mir erwarten kann, ist Klarheit.
Ich spreche offen über Chancen und Risiken. Ich entwickle Strategien, die realistisch und tragfähig sind. Und ich bleibe an der Seite meiner Mandantschaft – auch dann, wenn die Wahrheit unbequem ist oder der Weg länger wird als gedacht.
Fairness, Ehrlichkeit und Haltung sind für mich keine abstrakten Werte, sondern tägliche Entscheidungen.
Vielleicht ist es deshalb kein Zufall, dass ich meine freie Zeit am liebsten an der Ostsee verbringe. Dort, wo die Weite beruhigt und die Klarheit der Luft sich anfühlt wie ein tiefes Durchatmen. Es ist dieser Zustand von Ruhe und Überblick, den ich auch meiner Mandantschaft vermitteln möchte:
Dass es weitergeht.
Dass man wieder Orientierung finden kann.
Und dass auch schwierige Situationen Wege eröffnen können – wenn man sie mutig und mit klarem Blick angeht.
Simone Kühnke
Rechtsanwältin
Fachanwältin für Familienrecht
- Familienrecht
- Arbeitsrecht
- Verkehrsrecht
- Allgemeines Verkehrsrecht
"Gerechtigkeit beginnt damit,
dass man Menschen zuhört."
Ich bin im Ruhrgebiet geboren, 1970 in Dortmund – und vielleicht erklärt das schon einiges über mich. Hier ist man klar, herzlich, direkt. Man redet nicht herum, sondern miteinander. Genau diese Grundhaltung prägt auch meine Arbeit als Anwältin: ehrlich, bodenständig und immer mit dem Ziel, Menschen wirklich weiterzuhelfen.
Eigentlich wollte ich einmal Richterin werden. Das war der Weg, den ich vor mir sah – Entscheidungen treffen, Klarheit schaffen, Gerechtigkeit herstellen. Heute bin ich froh, dass mein Weg anders verlaufen ist.
Denn als Anwältin kann ich Menschen viel früher begegnen. Ich kann zuhören, mit ihnen gemeinsam sortieren, Strategien entwickeln und sie auf einem Weg begleiten, der nicht selten von Verletzungen, Unsicherheiten oder Ängsten geprägt ist.
Ich kann gestalten, nicht nur urteilen. Und ich kann dafür sorgen, dass Menschen in schwierigen Zeiten eine verlässliche Ansprechpartnerin an ihrer Seite haben.
Nach meinem Jurastudium an der Ruhr-Universität Bochum wurde ich 1997 als Rechtsanwältin zugelassen. Seit 2006 bin ich Fachanwältin für Familienrecht – ein Gebiet, das nicht nur Fachwissen, sondern Fingerspitzengefühl verlangt.
Viele Menschen sagen, dass meine ruhige Art und meine Stimme ihnen hilft, sich sicherer und verstanden zu fühlen. Für mich ist das kein Kompliment, sondern ein Auftrag.
2011 begann ich zusätzlich als Honorardozentin für die Südwestfälische Industrie- und Handelskammer zu arbeiten. Wissen weiterzugeben, Zusammenhänge klar zu machen und Menschen zu befähigen, selbstständig Entscheidungen zu treffen – all das fließt auch in meine anwaltliche Arbeit ein.
2014 habe ich außerdem den Fachanwaltslehrgang für Arbeitsrecht abgeschlossen, weil Gerechtigkeit im Berufsleben ebenso wichtig ist wie im Privaten.
Was mich antreibt, ist immer dasselbe:
Menschen kommen zu mir in Momenten, in denen etwas aus den Fugen geraten ist. Sie brauchen Klarheit. Struktur. Jemanden, der das, was schwer ist, mit ihnen trägt – und der ehrlich sagt, was möglich ist und was nicht. Genau das tue ich.
Ich fühle mich Witten und dem Ruhrgebiet sehr verbunden. Hier kennt man das Leben mit all seinen Brüchen, aber auch mit seiner besonderen Stärke. Vielleicht ist das der Grund, warum ich Konflikte nicht nur juristisch sehe, sondern immer als Teil einer Lebensgeschichte. Und warum es mir wichtig ist, am Ende nicht nur eine rechtliche Lösung zu finden, sondern eine, die auch menschlich Sinn ergibt.