Neuregelungen des Mindestlohns ab 2020

Die Bundesregierung hat beschlossen, dass der gesetzliche Mindestlohn ab dem 01.01.2020 von 9,19 € auf 9,35 €  steigt.

Jedoch gilt diese positive Entwicklung nicht für alle Arbeitnehmer.
Nicht umfasst sind Langzeitarbeitslose, innerhalb der ersten sechs Monate nach ihrer Arbeitsaufnahme, Jugendliche unter 18 Jahren, Auszubildende oder Praktikanten, deren Praktika entweder verpflichtend sind oder unter drei Monaten Dauer liegen und ehrenamtlich Tätige.

Für Auszubildende hat der Gesetzgeber jedoch zum 01.01.2020 das Berufsbildungsgesetz (BBiG) dahingehend neu geregelt, als dass nun u.a. eine Mindestvergütung für Auszubildende vorgesehen ist. Das soll den Ausbildungsweg attraktiver gestalten und mehr Jugendliche locken, eine Ausbildung anzufangen.
So bekommt ein Auszubildender, der in diesem Jahr seine Ausbildung startet, 515,00 € monatlich im ersten Lehrjahr. Die darauffolgenden Lehrjahre werden ebenfalls höher vergütet.

Es gibt jedoch auch Ausnahmen: Auszubildenden, die sich 2020 schon in einem Ausbildungsverhältnis befinden, sind von dieser Neuerung nicht umfasst.

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